Samstag Mai 30, 2009
Tripwächter
Dies ist die Katzenminze, welche aus den mir von Tichiro supernetter Weise gespendeten Katzenminzesamen entwächst. Ist sie nicht prächtig?
Jetzt frage ich mich allerdings, ob das Verspeisen von einem grossen, leckeren, grünen Blatt pro Tag für die Diven nicht vielleicht schädlich sein könnte? Sie gehen dann ab als wären sie den Schmidts und nicht meine. Rollen sich mit Hingabe quer durch die Blumentöpfe, fangen unsichtbare Leckermücken, Schnurren & Miurren was das Zeug hält... Nach fünf Minuten stehen sie schamhaft auf und wälzen sich dann gerne im Rest der Wohnung nochmal sauber (Stichwort weisses Sofa und so).
Dienstag Apr 21, 2009
In der Nacht...
...bleiben unsere Diven schwarz!
Das hat Frau Schwarzkäppchen aus der Ferne ganz recht erkannt, und uns zum Besuch einen wunderhübschen Scherenschnitt mitgebracht, den sie mit liebevoller Geduld fürs Kleinstdetail selbst geschnippt hat. Auch hier nochmal ein Dankeschön! (Isser nicht schön, na? Naaaa?)
Samstag Feb 28, 2009
Stash hilf! - Die Spenderin ist ermittelt
Interessanterweise hat sich die erste Spendenanbieterin mit ihrem Spendenangebot auch gleich weit vom (zugegeben: kleinen, aber doch deutlich vorhandenen) Feld abgesetzt und sich die Wollen direkt geschnappt!
Und weil Frau Drachenwolle nicht nur ganz eilige, winzige Kinder, sondern auch Katzen mag (und Hunde und so und überhaupt...). Äh, jedenfalls hat sie sich für die Sache erwärmt und hat einen schicken Gestaltwandler mit in den Wolltopf geworfen. DANKESCHÖN dafür!
Herzlichen Glückwunsch, Frau Mangomilch!
Äh, und DANKESCHÖN auch für jeden Cent! Euch allen!
Mittwoch Feb 18, 2009
Diven auf dem Leopardium
Da der Winter eisig war, wurde das Leopardium herbeigeschleppt. Stilvoll nicht - aber sauwarm! Scheinbar hat es beruhigende Wirkung, denn wenn die Diven es sogar teilen, muss es wirklich toll sein...
Hach, wie sehr ich die Katzentiere doch ins Herz geschlossen habe... Weiss gar nicht mehr, wie ich es ohne nur ausgehalten habe!
Edit:
Doch-doch, ich habe auch bald wieder gehaltvollere Inhalte zu verkünden. Lassen Sie mich doch bitte noch etwas darüber nachdenken, welche Worte und Bilder ich dafür wähle...
Mittwoch Dez 24, 2008
Löwe im Divarium
Gestern war plötzlich Dezember, und wie immer, wenn es wieder plötzlich Dezember ist, sollten die Diven zum Impfen geschleppt werden. Da das immer recht überraschend kommt, versuchte ich die weihnachtliche Überraschung auch an die Diven weiterzugeben und so stopfte ich sie am Morgen recht unvermittelt in Körbe.
Der Unwille auf der Fahrt war gross, das Geschrei der Diva Riette, mittlerweile eine ausgemachte Mann-Katze, ebenso: Mir ist kalt, es ist so eng, eigentlich habe ich Hunger, ich muss auf's Klo, sind wir bald da, MIAU! Und nochmal... Das mir eher zugeneigte Mir verhielt sich hingegen sehr tapfer und sehr ruhig, klagte kein klein wenig und fügte sich sanft in ihr Schicksal und ihren Korb (was an diesem Morgen eh eins war).
Beim Veterinär warteten wir genau so lange, bis eine Dame mit riesigem Pudel (Löckchen! Zöpfchen! Überhaupt! Details siehe Eintrag 'Bizarr!') ins Wartezimmer stolziert kam, und wir unseren grossen Heiterkeitsanfall hatten.
Dann waren wir auch schon im Behandlungszimmer, das Mir aus dem Korb, das Mir auf der Waage (Idealgewicht), die Mir-Zähne werden bestaunt, das Mir wird abgehört, das Mir bekommt die Impfung, das Mir ist wieder im Korb... Eine Sache von ungefähr vier Minuten, wenn es denn viel war.
Dann: Auftritt Riettenteufelkatze! Das Riettentier sitzt im Korb und will nicht raus. Das Riettentier stemmt sich gegen den Korb. Das Riettentier lässt sich vom Mann im Käfig anfassen, wärend die Veterinärassistentin von Hinten flugs den Korb unterm Riettenhintern wegzieht. Das Riettentier kratzt, faucht und will beissen. Das Riettentier verschwindet wieder im Korb und die Tierärztin ruft nach einer anderen Veterinärassistentin und auch: "Oh, welch wehrhaftes Tier!".
Die andere Veterinärassistentin guckt in den Korb, das Riettentier kratzt, faucht und versucht zu beissen, ich stehe am Rande. Das Riettentier faucht und tobt weiter, die Veterinärin ruft: "Oh weh, da brauchen wir wohl den Fixationskäfig!". Die Veterinärassistentin rennt. Der Fixationskäfig ist da. Vulgo wird das Ding auch Quetschkäfig genannt, da man den Käfig verriegeln kann, bevor man dann eine Seitenwand verschieben kann, um das Tier zwischen den Gittern zu fixieren. Riette wird vom Korb in den Käfig geschoben (dabei faucht und kratzt sie, zum Beissen fehlt die Gelegenheit). Im Käfig macht man sie dann flach wie eine Flunder (Fauchen! Kratzen! Knurren!), ein kleiner Pieks und schon darf die Katze wieder in den Korb entfleuchen - ohne Anfassen, versteht sich.
Das Riettentier sitzt im Korb, es faucht, kratzt, knurrt und will beissen. Dumm nur, dass man den Korb so schlecht verschliessen kann. Mit einem Handtuch versucht man ihr die Sicht zu nehmen, aber die Pfote ist schneller als das Handtuch und so geht man auf die Suche nach den langen Handschuhen. Bewehrt mit oberarmlangen Lederhandschuhen versuchen die Veterinärin und der Mann (dieser allerdings ohne Handschuhe) nun gemeinsam, den Korb mit dem Riettentier darin für die Rückfahrt zu sichern. Wenigstens zwei der vier Schnallen sollten geschlossen werden, das Riettentier faucht, kratzt, knurrt und spuckt(!). Es dauert empfundene Stunden, in Wahrheit wohl insgesamt zwanzig Minuten. Dann ist es vorbei und das Tier transportsicher verpackt und verriegelt.
Die Tierärztin wischt sich den Schweiss von der Stirn und vergibt im Rechner der Rietten-Datei noch den Hinweis MEGA-CAVE!!!, dann sind wir raus und rasen an dem klaren Wintertag in Richtung Heimat. Dort angekommen, schnurrt die Sau ganz lieblich und rollt sich friedlich neben dem Mann zusammen um nahezu sofort einzupennen... Und wer meint, dass der böse Korb jetzt gemieden würde: Nein, heute Nacht schlief das Biest sogar darin!
Noch jemand heitere Veterinärgeschichten?
Sonntag Dez 14, 2008
Samstag Okt 25, 2008
Neues aus Divenhausen
Heute morgen bin ich von den Diven wachgeschnurrt worden. Um halb Fünf!!! Haarige Biester... Wäre noch halbwegs zu verschmerzen gewesen (hatte eh mehrere "Sitze und Lausche"-Stunden vor mir), wenn nicht auch noch der Kaffee leer gewesen wäre, was mir der Mann gestern beharrlich verschwiegen hatte...
Als wir dann um halb Sieben frühstückten (zum letzten Mal hatten wir das an einem Samstagmorgen zu dieser Uhrzeit getan, als wir nach einer barocken Schnapsfabrik riechend aus einer Diskothek gefallen waren), ist uns aufgefallen, wieviel Wahrheit doch in der Mini-Cartoon-Serie "Simon's Cat" (bislang handelt es sich um eine Trilogie) steckt... Ehrlich jetzt: Daran ist kein Stückchen erfunden, diese listigen Flauschbiester sind genau so!
Hier mal ein aktuelles Bild der Diven (Mira guckt nicht immer so clarencös):
Dabei sitzen die Damen auf dem Balkon-Mauerbienenloch-Ivar, in der oberen Etage kann man bei genauerem Hinsehen einen kleinen, violetten Kümmerblumenkohl entdecken, welcher sich vom Sommer auch nicht hervorlocken liess. Eigentlich hat so gut wie jedes Gemüse dieses Jahr vor sich hingekümmert. Böh. Schade eigentlich.
Und hier sieht man exklusive Katzenleckerlis, welche dem Divarium von zwei Klabauterkatern aus dem hohen Norden zugespielt wurden. Vielen Dank auch nochmal auf diesem Wege, das Divarium schmatzt! Allerdings nur langsam, denn solche Leckereien muss man sich aufheben. Känguruh und Hirsch hat man schliesslich nicht alle Tage.
Garnprinzessin




















