titlebg Garnprinzessin

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Dienstag Mrz 02, 2010

Unfinished Object Finished!

Weil es so schön war, habe ich heute dort weiter gemacht, wo ich gestern aufgehört habe. Tatsächlich dümpelte noch eine nicht-wirklich-erledigte Steuererklärung irgendwo in den Tiefen der Festplatte meines Notebooks mit dem defekten Akku herum. EIGENTLICH war sie erledigt. Aber dann hatte ich das Ausdrucken aufgeschoben (wegen Papiermangel, Lochfraß oder irgendwas). Und musste den Rechner dann zu einer Präsentation schleifen (damals war der Akku noch brauchbar). Und habe aus welchen Gründen auch immer ein Passwort vergeben. Und dieses ist mir dann natürlich drei Tage später nicht mehr eingefallen... Und seitdem hatte ich nicht die geringste Lust, diese Arbeit nochmal zu erledigen. Hätte ja schließlich sein können, dass mir das Super-Passwort nochmal eingefallen wäre. Ist es aber leider nicht. Nun also mit ein paar Jahren Verspätung der zweite Anlauf (mit Stecker statt Akku). Schade eigentlich, dass die keine Zinsen zahlen.

 

Vielen Dank für die Anteilnahme. Aber ein Steuerberater kommt hier nicht in Frage. Und auch eine Steuerberaterin mag ich eigentlich nicht unbedingt konsultieren. Dafür macht mir dieser Kram dann doch zu viel Spaß.

 

Abgesehen davon, dass sich in einem unverbindlichen Beratungsgespräch ergeben hat, dass das, was ich eigentlich gerne hätte wissen wollen, dann doch so tricky war, dass auch das geneigte Fachpersonal erst mal ein paar Tage recherchiert hat, bevor ich zurückgerufen wurde. Und Geld für Recherchespäße dieser Art (die wollten nach Aufwand bezahlt werden, nicht prozentual - war ihnen vermutlich zu wenig?) lassen wir dann doch besser sein.

Montag Mrz 01, 2010

Maskulinistischer Bullshit!

Boah... Ich bekomme hier gerade das große Kotzen. Ich bin gerade an der Steuererklärung für das vergangene Jahr und komme erstmalig in das Vergnügen, eine gemeinsame Veranlagung einzugeben... Ein arg(!) zweifelhaftes Vergnügen, da prinzipiell der Mann der Steuerpflichtige zu sein scheint. Und man Sonderhäkchen setzen muss, wenn man tatsächlich getrennten Konten führt. Und es scheinbar nicht in Frage kommt, dass das Geld nicht zum wunderbaren Ehemann aufs Konto soll, sondern auf das Konto der wunderbaren Ehefrau. Und überhaupt. Man kann zwar Daten aus vorangegangenen Steuererklärungsdateien (meint: aus der Einzelveranlagung) wieder einspeisen, allerdings werden die dann automatisch dem Mann zugeordnet, da dieser ja Hauptverdiener, einziger Steuererklärungsbearbeiter und auch ansonsten großer Super-Bollo zu sein scheint. Boooooaaaah. Emma hilf!!!

Sonntag Feb 28, 2010

Allegorie?

Dieser Tage haben der Mann und ich reichlich spät und kurz vor knapp viele Menschen aus ihren Sesseln gescheucht. Dann sanken wir selbst in die Samtpolster und schauten uns an, wie sich erwachsene Menschen über Stunden hinweg lauthals saudramatisch anschrieen, und dabei sogar die nicht unbedingt leise Musik so manches mal übertönten.

 

Den englischen Text haben wir nicht so gut verstanden, und auch das vorher über den Inhalt des Stückes in Erfahrung gebrachte (Was könnte kurz vor dem Abwurf der Atombombe geschehen sein?) konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir dann doch recht ahnungslos herumsaßen und vollständig vom Bühnengeschehen verwirrt waren. Das Tosen auf der Bühne wurde noch dramatischer, das Geschrei noch hektischer und lauter und eigentlich wusste dann keiner mehr von uns beiden, worum es bei dieser oder jener Stelle so wirklich ging.

 

Zwischenzeitlich schauten wir uns hilflos an und stellten fest, dass dies verdammt nah an unserer persönlichen Schmerzgrenze kratzt - leider jedoch von der falschen Seite. Also sind wir in der Pause gegangen.

 

Ich will nicht hoffen, dass es sich bei diesem Vorkommnis um eine Allegorie handelt, denn bei dem Besuch des Ereignisses handelte es sich um ein Geschenk der Stadt, welches uns der Standesbeamte bei unserer Vermählung überreichte...

 

Fußnote:

Ich möchte anmerken, dass das Stück in der Kritik wohl guten Zuspruch gefunden hat, und dass es natürlich nur an uns verdorbenen Kulturbanausen lag, dass wir das Stück nicht so superklasse rezipiert und entsprechend gewürdigt haben.

Sonntag Feb 28, 2010

Eine goldene Schere...

könnte sich - meiner Einschätzung nach - am Wochenende und in den Abendstunden ein wunderbarer, auf Farbdramen spezialisierter, aufsuchender Friseurnotdienst verdienen. Oh welchen Neid hege ich gerade gegenüber Großstadtbewohnern, welche am Sonntagmittag die Friseure im Flughafenterminal aufsuchen können. Stattdessen: Frust in der Variation grau-blau gefleckt.

Sonntag Feb 21, 2010

...und am siebten Tag frass sie sich...

Dienstag Feb 16, 2010

Genuss in vollen Zügen - Die Suche geht weiter

Ich suche immer noch ein etwas älteres besonders winziges Gefährt worin ich dem ÖPNV endlich wieder entrinnen kann. Es ist halt einfach alles andere als geil, wenn man weiß, dass man mit einem Auto für das Anfahren dreier Wegpunkte ungefähr 45 Minuten braucht, mit dem Bus aber über geschlagene drei Stunden... Ich mag meine freien Tage nicht in vollen Zügen genießen!

 

Nachdem nun zum letzten Beitrag ein Kommentar zum gewünschten Modell drin war (momentan befinden wir uns noch in der Phase, in der das Probefahren noch nicht abgeschlossen ist. Wobei... Also eher: noch nicht mal begonnen hat!). Also nachdem nun zum letzten Beitrag ein Kommentar da war, welches sich mit der Klapperkistizität von Kleinstwagen beschäftigte, möchte ich diese Frage gerne weitergeben.

 

Fährt die werte Leserschaft gegebenenfalls Kleinstwagen der Einkaufswagenklasse und kann darüber ein klein wenig berichten? Gezeter zum Wagen auch gerne per Mail oder via PM in Ravelry.

Montag Feb 15, 2010

Verblendung

Das erste Kapitel las ich direkt, nachdem ich das Buch von der LadyRamone lieh. Dann ward mir fade und ich beschloss, mich lieber mit den Südstaatenvampiren weiter auseinanderzusetzen. Lesen wollte ich die Verblendung eigentlich nicht mehr.

 

Doch dann las ich bei Frau ... äh ... Mutti in den Kommentaren Elogen noch und nöcher. Ich beschloss, dass man einem dermaßen gelobten Buch vielleicht eine gnädige zweite Chance geben sollte. Man könne es vielleicht gut als Hörbuch verheizen. Denn gute Bücher will ich ja lesen, lesen, LESEN! Und so kam es, dass mir beim Spinnen fast der Kammzug aus der Hand fiel, als der Wechsel vom ersten zum zweiten Kapitel kam...

 

Jetzt höre ich beim Stricken, Spinnen, Fahren die ganze Zeit dieses Hörbuch und bin auch dem Gedanken an das Lesen des Buches wirklich nicht ganz abgeneigt (zumal es sich ja noch um ein gekürztes Hörbuch handeln soll)... Was bin ich froh, dass es noch zwei Folgebände gibt. Danach aber dann wohl nix mehr.

 

Sonst: Veritables Verstricken von Sockengarnen unterbrochen für winzige Käufe einer nicht unwesentlichen Menge violetter Merinowolle für einen (immer mal wieder geplanten) himmlischen Raglan (sog. 'Ceiling-Raglan'). Jetzt Verblendungs-Strickaktivität. Ersten Anproben zu Folge könnte er unter den Armen leicht kneifen, muss er aber nicht...

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